Stadt Neustadt an der Aisch
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Kommunale Allianz NeuStadt und Land


Logo_Allianz_NeuStadt_und_LandEs ist der Beginn eines neuen Denkens über die eigenen Gebietsgrenzen hinaus

Zur Stärkung der interkommunalen Zusammenarbeit und nachhaltigen Entwicklung der Region wurde schon vor Jahren eine Kommunale Allianz NeuStadt und Land gegründet.
Mittlerweile sind neben der Stadt Neustadt an der Aisch die Märkte Baudenbach und Ipsheim sowie die Gemeinden Dietersheim, Diespeck und Gutenstetten Mitglieder der Allianz. Ende des Jahres 2015 wurde der gemeinsame Beschluss gefasst, ein durch das Amt für Ländliche Entwicklung gefördertes Integriertes Ländliches Entwicklungskonzept (ILEK) erstellen zu lassen.
Ein derartiges Konzept hat die Aufgabe, gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern, der Kommunalpolitik und Verwaltung Ziele, Themenfelder und Projekte einer interkommunal abgestimmten Regionalentwicklung zu erarbeiten. Ein wesentliches Anliegen des ILEK ist die interne Vernetzung des ILE-Raumes sowie dessen regionale Positionierung als attraktiver Lebens- und leistungsfähiger Wirtschaftsraum. Dazu wurden sieben Themenfelder definiert:


- Ortskernrevitalisierung und Innenentwicklung
- Land- und Forstwirtschaft
- Kulturlandschaft und Energie
- Wirtschaft und Gewerbe - Digitalisierung
- Interkommunale Zusammenarbeit -Image und Marketing
- Daseinsvorsorge, Gemeinschaftsleben, Bildung, Soziales und Gesundheit
- Tourismus, Naherholung und Kultur

Auch mit Unterstützung durch Fördermittel des Amtes für Ländliche Entwicklung und der Regierung von Mittelfranken (Städtebauförderung) werden die Projekte, die zu den einzelnen Themenfeldern erarbeitet wurden, sukzessive umgesetzt beziehungsweise sind einige Kooperationsprojekte bereits auf den Weg gebracht.




Neue Allianzmanagerin für die Kommunale Allianz NeuStadt und Land

Seit zwei Wochen hat die Kommunale Allianz eine neue Managerin. Jana Betz kümmert sich künftig um das Tagesgeschäft der Allianz NeuStadt und Land. Dazu gehört vor allem die Koordinierung und Begleitung der zahlreichen Projekte im Rahmen der Integrierten Ländlichen Entwicklung (ILE) und der Städtebauförderung sowie die intensive Öffentlichkeitsarbeit für die Allianz. Die Allianzmanagerin ist daher erste Ansprechpartnerin für die beteiligten Kommunen, die Stadt Neustadt an der Aisch, die Märkte Baudenbach und Ipsheim sowie die Gemeinden Dietersheim, Diespeck und Gutenstetten. Ermöglicht wird die Vollzeitstelle auch durch die finanzielle Unterstützung des Amtes für Ländliche Entwicklung und der Regierung Mittelfranken. Ziel ist eine interkommunal abgestimmte Regionalentwicklung, um die beteiligten Gemeinden als attraktiven Lebens- und leistungsfähigen Wirtschaftsraum zu positionieren.
Jana Betz bringt bereits einiges an Erfahrungen mit: Nach einem Bachelorstudium der Geographie und einem Masterstudium im Bereich Regionalmanagement und Wirtschaftsförderung hat die 27-Jährige knapp drei Jahre in der Geschäftsstelle des Bundesverbandes der Regionalbewegung in Feuchtwangen gearbeitet. Dort war sie in Projekten zur Stärkung regionaler Kreisläufe tätig. "Ich bin im Landkreis Fürth aufgewachsen, die Entwicklung ländlicher Räume liegt mir daher sehr am Herzen. Es freut mich, mit meiner Arbeit die Allianzgemeinden unterstützen zu können und dabei gemeinsam mehr für die Region zu erreichen."
Wir wünschen Jana Betz einen guten Start und freuen uns auf die Zusammenarbeit.


Die Kommunale Allianz NeuStadt und Land erstellt ein Kernwegenetzkonzept - machen Sie mit!

Unter Kernwegen versteht man landwirtschaftliche Wege, die eine übergeordnete Funktion haben und bestehende Hauptachsen miteinander verbinden. Zusätzlich können Kernwege sowohl von der Landwirtschaft als auch von Erholungssuchenden (Wanderern und Radfahrern), also multifunktional, genutzt werden oder Gemeinden miteinander verbinden.
Viele dieser Wege sind auf Grund ihres Alters schlichtweg verbraucht. Zudem hat sich die Landwirtschaft gewandelt: Zu bestellende Pachtflächen der Landwirte liegen immer weiter entfernt und landwirtschaftliche Maschinen werden immer größer, schwerer und schneller. Durch die Unterstützung des Amtes für Ländliche Entwicklung (ALE) Mittelfranken besteht nun die Chance, dass ein Teil dieser Wege im Allianzgebiet systematisch saniert wird. Neben einer Sanierung sind auf Grund des landwirtschaftlichen Schwerlastverkehrs vor allem größere Wegbreiten und eine höhere Tragfähigkeit erforderlich. Der Ausbau der Kernwege ist deshalb mit einer asphaltierten Fahrbahn von 3,5 m Breite, mit einem auf beiden Seiten befestigten und tragfähigen Seitenstreifen und bis 11,5 t Achslast vorgesehen. Ein einseitig angelegter Graben sorgt dafür, dass das Regenwasser nicht zu schnell abfließt, sondern in der Flur versickern kann.

Vorgehen
Doch bis es soweit ist und die Kernwege nach und nach saniert werden können, gibt es noch einiges zu tun! Zunächst müssen die Kernwege identifiziert werden. Und dafür brauchen wir Ihre Hilfe! Sie kennen Sich in der Flur aus? Egal ob Landwirt, Stadt- und Gemeinderat, Waldbesitzer oder naturbegeisterter Radler und Wanderer. Helfen Sie uns, die Kernwege in der Kommunalen Allianz zu finden. Wie? Ganz einfach: Mit Hilfe dieser Online-Plattform können Sie die Kernwege einzeichnen.

Bitte beachten Sie hierbei folgende Merkmale eines Kernweges:
- übergeordnete, ggf. übergemeindliche, ggf. multifunktionale (Erschließungs-)Funktion
- verbindet bestehende Hauptachsen
- Maschenweite des gesamten Wegenetzes 1,0 bis 2,0 km (zwischen Bundes-, Staats-, Kreisstraßen und dem
   ländlichen Kernwegenetz)
- keine reine Erschließung von Waldflächen
- möglichst keine Kernwege direkt in Ortschaften führen
- Schutzgebiete berücksichtigen
- nicht jeder defekte Weg ist auch ein Kernweg!

Wie Sie die Kernwege in die von Studenten des Studiengangs "Vermessung und Geoinformatik" der Hochschule Würzburg-Schweinfurt programmierten Online-Plattform einzeichnen, können Sie in diesem Leitfaden für die Benutzung der Plattform nachlesen.

Ihre eingezeichneten Kernwege fließen direkt in den Abstimmungsprozess der Arbeitskreise in den Gemeinden mit ein. Anschließend verständigen sich die Gemeinden der Kommunalen Allianz und die Planer der BBV LandSiedlungs GmbH, die mit der Erstellung des Konzeptes beauftragt wurde, dann auf ein interkommunal abgestimmtes, gemeindeübergreifendes Kernwegenetzkonzept. Das bildet dann die Grundlage für die spätere Beantragung und Förderung der Ausbauvorhaben der Kernwege und dient den Gemeinden als Rahmenplan für nachfolgende Investitionen in das Wegenetz. Ob und wann ein Kernweg ausgebaut wird, entscheidet allein die betreffende Kommune. Je nach Dringlichkeit und Haushaltslage werden bis zur Ertüchtigung einzelner Wegabschnitte mehrere Jahre vergehen. Frühestens beginnen kann der Ausbau der Wege ab 2022. Wege der Priorität 1 werden mit rund 75 Prozent vom ALE bezuschusst.
Sie haben Fragen oder möchten weiterhin über das Kernwegekonzept informiert werden? Dann melden Sie sich bei gerne bei der Kommunalen Allianzmanagerin Jana Betz (per Mail an jana.betz@neustadtundland.de oder telefonisch unter 09161 666-73).


Präsentation der BBV Landsiedlung GmbH zum Kernwegenetzkonzept NeuStadt und Land


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Marktplatz 5| 91413 Neustadt an der Aisch | Tel.: 09161 666-0| E-Mail: Kontakt
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