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Ab Januar wird im Gemeindegebiet der Stadt Neustadt geblitzt

Die Stadt Neustadt a.d.Aisch ist dem Zweckverband Kommunale Verkehrssicherheit Oberpfalz, kurz ZV KVS Oberpfalz, beigetreten. Ab Januar 2023 wird der Verband die Einhaltung des Tempolimits im Gemeindegebiet der Stadt Neustadt a.d.Aisch überwachen. Mehr Verkehrssicherheit und Gemeinschaft auf den Straßen sind die erklärten Ziele.

Ab Januar 2023 übernimmt der Zweckverband Kommunale Verkehrssicherheit Oberpfalz die Verkehrsüberwachung in Neustadt a.d.Aisch und in den Ortsteilen. Damit will die Stadt erreichen, Autofahrerinnen und Autofahrer dazu bringen, vom Gas zu gehen und Brennpunkte zu entschärfen. „Regelmäßige Kontrollen im Straßenverkehr schützen vor Unfällen und Raserei und senken die Anzahl der Verstöße nachhaltig und dauerhaft“, weiß Simone Reinhardt, kommissarische Geschäftsführerin des Zweckverbands, der aktuell in knapp 140 Kommunen ein Auge auf den Verkehr hat.

Raser zur Räson bringen

Die Konsequenz daraus ist, dass Raser in Neustadt a.d.Aisch von nun an vermehrt mit Blitzern rechnen müssen. Die Tempokontrollen sind dringend nötig, so Erster Bürgermeister Klaus Meier: „Uns erreichen immer wieder Beschwerden von Mitbürgern, dass an mehreren Stellen oft zu schnell gefahren wird.“ Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter lässt der Zweckverband mit Sitz in Amberg an der Bayerischen Verwaltungsschule ausbilden und für die Überwachung stehen moderne Geschwindigkeitsmessanlagen zur Verfügung.

Die Häufigkeit der Geschwindigkeitskontrollen wird von der Kommune festgelegt, der Schwerpunkt wird an neuralgischen Punkten vor allem im Bereich von Schulen und Kindergärten sowie in den Ortsteilen liegen. „Die Messstellen wurden in Zusammenarbeit mit dem Zweckverband und der Polizeiinspektion Neustadt a.d.Aisch festgelegt und durch das zuständige Polizeipräsidium genehmigt“, ergänzt Bürgermeister Meier.

„Es geht um die Sicherheit der Bürger“

Der Zweckverband KVS Oberpfalz arbeitet als Körperschaft des öffentlichen Rechts nicht gewinnorientiert. Das bedeutet, dass alle eingenommenen Verwarnungs- und Bußgelder direkt an die Kommune weitergeleitet werden. Die Bezahlung des Zweckverbands für die Personal- und Technikkosten erfolgt nach festen Stundensätzen und Sachbearbeitungspauschalen und ist damit für die Kommunen planbar und transparent.

Über den Zweckverband Kommunale Verkehrssicherheit Oberpfalz

Gegründet wurde der ZV KVS Oberpfalz im November 2014 von 11 Gründungsmitgliedern als „klassischer“ Überwacher des ruhenden und fließenden Verkehrs. Heute erfüllt der Zweckverband diese Aufgabe für mittlerweile knapp 140 angeschlossene Städte, Gemeinden und Verwaltungsgemeinschaften. Bedingt durch dieses Wachstum hat sich der Zweckverband in den letzten Jahren ständig weiterentwickelt, vom reinen Verkehrsüberwacher zum kommunalen Dienstleister. Schließlich hat er sich ein Ziel gesetzt, seinen Mitgliedern, die sich insbesondere im ländlichen Raum befinden, als Dienstleister rund um die Themen Verkehrssicherheit, Mobilität und Ordnung zur Seite zu stehen und gemeinsam mit ihnen an dieser anspruchsvollen Aufgabe zu arbeiten.